Nachlese – Musdorfbiathlon 2015

Rückblick Musdorfbiathlon 02. – 03.05 Mai 2015
Vom 02. – 03. Mai 2015 hieß es zum vierten Mal Biathlon auf der “Musdorf Arena“. Bereits am Samstag fand neben dem Training auch der erste Wettkampf statt. Bei guten äußeren Bedingungen und angenehmen Temperaturen ging es beim Cross Skating Biathlonsprint (3 Runden à 1,5 km, 2 x Schießen) um die Startplätze für den Verfolger am Sonntag. Im Minutentakt gingen die Sportler auf die Strecke. Nach tadellosen Schieß- und Laufleistungen waren die bekannten schnellen Skater unter den Topplätzen. Thomas Schamberger (Regensburg) war der Schnellste vor Eduard Herbstreich und Luc Benedetti (beide Hamburg). Natalie Herbstreich (Hamburg), die einzige Dame am Start, lies vier Männer hinter sich und Klaudius Kowalik (Rot am See) startete in der Jugend und lies gar fünf Erwachsene hinter sich. „Es ist schon irgendwie eine andere Sache, wenn man gegen die Uhr läuft und keinen direkten Vergleich hat. Das hat seinen ganz eigenen Reiz“ so kommentierte es ein Teilnehmer.
Am Sonntag startete der Wettkampf bei regnerischem Wetter aber milden Temperaturen mit der Cross Skating Verfolgung. Es galt 3 Runden à 1,85 km und 2 Schiesseinlagen zu bewältigen. Gestartet wurde nach den Ergebnissen vom Vortag. Bis hin zum 2 Minuten Rückstand wurde mit dem tatsächlichem Rückstand gestartet. Danach kam die Gruppe die mit 2 Minuten gefolgt von der Gruppe mit dem maximalen Rückstand von 3 Minuten auf die Verfolgung gingen. So hatte jeder Teilnehmer die Chance sich eventuell noch zu verbessern. Die Bedingungen auf der Strecke waren schwierig und die vielen Kurven waren sehr rutschig. An der Reihenfolge vom Vortag änderte dies allerdings nichts und der Zieleinlauf blieb unverändert. Thomas Schamberger wurde erster, gefolgt von Eduard Herbstreich und Luck Benedetti. Natalie Herbstreich schied mit einem Reifenschaden als einzige gestartete Dame aus.
Den Abschluss für die Cross Skater bildete der Massenstart. Bei diesem galt es 5 Runden à 1,5 km und 4 Schießeinlagen zu bewältigen. Das Wetter hatte sich im Vergleich zum Morgen leicht gebessert. Bei milden Temperaturen ging es gleich vom Start weg zur Sache. Thomas Schamberger führte das Feld an, dicht gefolgt von Herbstreich und Zimmermann. Die Führungsgruppe wechselte immer wieder die Positionen. Vieles entschied sich am Schießstand. Beim letzten Stehendanschlag zeigte Zimmermann eine tadellose Leistung und übernahm die Führung vor Herbstreich. Schamberg erlaubte sich zu viele Schießfehler und rutschte auf Platz drei ab. Er versuchte noch auf das Führungsduo aufzuschließen was ihm aber nicht mehr gelang. Zimmermann sicherte sich mit 2 Sekunden Vorsprung den Sieg vor Herbstreich und 27 Sekunden vor Schamberger. Auch im Rest des Feldes wurde hart um die Plätze gekämpft.
Die Teilnehmer waren sich alle einig, dass es der richtige Weg ist, nicht nur ein Rennen anzubieten, sondern allen die Möglichkeit zu bieten öfters zu starten. Dies gilt besonders für die Teilnehmer mit langen Anreisewegen.
Die Mountainbike Gruppe war schwach besetzt. Auf den 5 Runden à 2 km konnte sich Tino Georges (Duisburg) vor Reinhard Gesierich (Gaildorf) und Oscar Chavez (Satteldorf) durchsetzen. Aus Sicherheitsgründen wurde der extra angefertigte Sprung gesperrt. Beding durch den Regen war er zu rutschig und die Gefahr war es einfach nicht wert.
Die Artisten auf einem Rad trugen ihren Teil zu einem sportlichen und spannenden Wettkampfwochenende bei. Es wurde in zwei Klassen gestartet. Bei den 29 Zöllern konnte sich früh eine Dreiergruppe vom Verfolgerfeld absetzen. Auf den 3 Runden (à 1,5 km) wechselte die Führung mehrfach. Melina und Lara Aubele boten sich ein ständiges Kopf an Kopf Rennen und setzten sich von Annika Bürk ab. Melina konnte sich am Ende knapp gegen ihre Schwester durchsetzen und gewann den Wettkampf. Dritte wurde A. Bürk.
In der Klasse 24 Zoll war von Anfang an viel Spannung im Wettkampf. Es wurde hart um die Podestplätze gekämpft. Beindruckend und verblüffend wie spielerisch die Einradfahrer sich bewegen und wie schnell sie sich nach den Schießeinlagen wieder in den Sattel schwingen. Gleichgewichts-artisten auf Rädern, so der einhellige Tenor der Zuschauer. A. Weidenauer konnte sich am Schluss mit 22 Sekunden vor der zweitplatzierten Kathrin Bürk den Sieg sichern. Dritte mit 2 Sekunden Rückstand auf Bürk wurde Lea Stiglmair.
Am Ende hatten wir doch noch halbwegs Glück. Der Wettergott war uns wohl gesonnen. Es gab doch einige Neuerungen zum Vorjahr. Erstmalig gab es eine Zuschauertribüne, drei Cross Skating Biathlonwettkämpfe, eine große Stoppuhr und verbesserte Trefferanzeigen für die Zuschauer. Wir versuchen stetig Dinge zu verbessern soweit es der finanzielle Rahmen zulässt. Allerdings ließe sich die Veranstaltung ohne finanzielle Hilfe durch die Sponsoren sowie der vielen fleißigen Hände nicht durchführen. Auch wenn die Teilnehmerzahl dieses Jahr doch deutlich zurückging, versuchen wir 2016 weiter zu machen.
Vielen Dank an alle Sponsoren, der Einradabteilung des SV Tiefenbach für Kaffee und Kuchen, dem Reit und Fahrverein und allen fleißigen Helfern. Ein besonderer Dank gilt der Gemeinde Rot am See. Die mich in allen Belangen vorbildlich unterstützen.

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